Aruba – ONE HAPPY ISLAND
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Aruba – ONE HAPPY ISLAND

Bon bini – so sind wir auf Aruba herzlich empfangen worden!

Eine knappe Woche haben wir Sonne, Strand und Karibik genossen!

Im Gegensatz zu unseren sonstigen Urlauben im Norden war das natürlich ein absolutes Kontrastprogramm für uns …. aber: Es war toll!!!

Am Abend unserer Ankunft sind wir direkt nach dem Bezug des Hotelzimmers an den Strand gegangen:

einmal die Füße in´s Wasser ist unser Urlaubsanfangsritual und die Karibik ist ja sooo warm!

Recht schnell ging die Sonne unter und wir konnten noch ein Paar beobachten, das sich in dieser Traumkulisse trauen ließ – sehr romantisch!

Der nächste Tag fing dank der Zeitumstellung von 6 Stunden für uns um 7 Uhr mit einem Espresso auf dem Hotelbalkon an, dabei konnten wir schon diesen Ausblick genießen.

Bei konstanten 32°C und ein wenig Wind haben wir uns entschieden, den Tag am Strand zu verbringen:

Sonnenmilch mit LSF50 aufgetragen, Kindle und iPod eingepackt und eine Liege gesichert:

Nee, wat is dat schön!!! So können wir es aushalten!

Die Aussicht auf`s Wasser, die netten Kellner, die uns mit Smoothies, Melone und kühlen Handtüchern versorgten und die vielen Geckos und der Leguan, der uns auf seiner täglichen Runde am Strand lang, besuchten, liessen uns kaum zum Lesen kommen. Zwischendurch konnten wir uns im Wasser herrlich abkühlen – zum Schwimmen war es allerdings viel zu niedrig.

 

Trotz des Sonnenschirms und des hohen Sonnenschutzes stellten wir doch nach ein paar Stunden fest, dass unsere Haut zu spannen begann und wir uns ein wenig Abkühlung im wirklich kalten Hotel gönnen sollten.

Nach einer ausgiebigen Dusche und einem kleinen Nickerchen sind wir Richtung Palm Beach gelaufen und haben uns dort in einem kleinen Restaurant Burger und ein Balashi – das dort gebraute Bier – bestellt: lecker!

Das dortige Einkaufszentrum heißt Palm Beach Plaza und ist sehr überschaulich. Einige kleine Geschäfte und auch Ketten (Birkenstock, Hunkemöller, Crocs, Pandora und Tommy Hilfiger) sind dort neben kleinen Cafés und Restaurants zu finden.

Nach einem weiteren Strandtag ging es dann zu einem Tagesausflug zur De Palm Island:

Leider spielte das Wetter nicht mit: es war superwindig und fing auch noch an zu regnen. Den grauen Himmel könnt ihr auf den Fotos erkennen. Toll anzusehen waren aber die Fische im Meer und die Möwen und der Pelikan, der sich aber nicht fotografieren lassen wollte 😉

Am nächsten Tag stand Sightseeing auf unserem Programm, schließlich wollten wir nicht nur auf der faulen Haut liegen 😉

Wir wurden von Theo, unserem Guide von De Palm Tours, mit einem Bus am Hotel abgeholt und besuchten als erstes die Schmetterlingsfarm.

Schmetterlinge faszinieren mich schon immer und ich mag es sehr, wenn sie so zart und fein zu betrachten sind – ganz gleich, welche Größe sie haben! Da wir schon früh am Morgen da waren, waren die Schmetterlinge noch sehr aktiv und haben sich selten auf den Blumen niedergelassen. Im Laufe des Tages werden sie aber immer träger, da der Zucker im Obst auf sie eine ähnliche Wirkung hat, wie Alkohol auf den Menschen: er macht müde 😉

Unsere nächste Station war die Aruba Aloe Factory: Hier werden diverse Kosmetikprodukte hergestellt und verkauft. Ich habe mehrere Sachen erstanden, teste sie gerade und werde euch darüber berichten 😉

Unterwegs fuhren wir am Friedhof von Aruba vorbei:

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Die kleinen Häuschen beherbergen die Leichname der verstorbenen Menschen und sind genauso gestrichen wie auch das Haus dieser zu Lebzeiten war. Ich finde, dass das eine sehr schöne Idee ist.

Unser nächster Halt war die Casibari-Felsformation:

Sie liegt in der Mitte der Insel und ist über eine Treppe zu begehen. Bei klarem Himmel kann man bis nach Venezuela sehen.

Mein absolutes Highlight erreichten wir mit der nächsten Station: The Natural Bridge.

Diese Brücke hat sich über Jahre gebildet und ist nach einem starken Sturm, dessen Wellenausläufer die sonst Hurricane-sichere Insel Aruba, erreichten, im September 2005 zusammengebrochen.

Mit einer Länge von 30 Metern und einer Höhe von 7 Metern war sie eine der größten der Welt und auch wenn wir sie nur „zusammengebrochen“ besichtigen konnten, so war das für mich einer der tollsten Momente, da hier Naturgewalten pur zu sehen waren.

Aruba hatte aber nicht nur goldenen Sand zu bieten, sondern auch echtes Gold wurde vor vielen Jahren hier gefunden. Um sich vor Piraten zu schützen, ließen die Bewohner ein Fort errichten, das die Piraten tatsächlich beeindruckt zu haben schien: Die Insel wurde nicht angegriffen, obwohl es sich bei dem Fort um eine Attrappe handelte 😀

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Unser letzter Halt war der Leuchtturm von Aruba. Die Aussicht von hier ist fantastisch und es war jammerschade, dass ich den Akku meiner Kamera geschafft hatte.

 

Nach 6 Tagen machten wir uns auf den Heimweg. Wir vermissen schon jetzt die Sonne und das Meer – daran haben wir uns schnell gewöhnt. Wann es wohl wieder in den Süden geht? Mal sehen …

Herzliche Grüße!

Eure Dunja

ARUBA – DIE FAKTEN:

Aruba gehört zu den ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao). Sie ist die kleinste der drei Inseln.

Sie gehört zu den Niederlanden, genießt aber vollkommene innere Autonomie.

Ihre Hauptstadt ist Oranjestad.

Die Menschen sprechen Englisch, Niederländisch, Spanisch und Papiamento.

Im Osten der Inseln findet man Felsenküsten, sonst viele weiße Sandstrände.

Aus Europa wird Aruba am besten von Amsterdam aus erreicht: hier gibt es fast täglich Direktflüge.

Es gibt nur einen einzigen Flughafen: Aeropuerto Internacional Reina Beatrix,

aber drei Häfen an der Westküste. Kreuzfahrtschiffe legen in Oranjestad an.

Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt konstant bei fast 30°C.

Aruba liegt außerhalb der Hurricane -Zone, was sie bei Touristen immer beliebter macht.

Der Tourismus ist die größte Einnahmequelle.

2 thoughts on “Aruba – ONE HAPPY ISLAND

  1. Danke für die schönen Bilder .. die ich zwar alle schon sehen durfte, aber so kann ich sie etwas „wirken“ lassen.
    Konserviere weiterhin .. ;-)!

    Festen Drücker von Metti

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